Anmerkungen
1 Siehe Wilhelm Geigers deutsche Übersetzung des "Samyutta-Nikâya", Bd. II, S. 23 f (München-Neubiberg 1925)
2 In Kürze gesagt kann man z.B. unterscheiden: eine sprachliche Wurzel (Grundstruktur und Vereinfachungstendenz der Sprache), eine emotionelle (tanhâ "Weltbejahung", "Weltverneinung" usw.) und eine intellektuelle (ditthi Ich- und Substanzglauben). Näheres hierüber zu sagen, muss einem besonderen Aufsatz vorbehalten bleiben.
3 Erläuternde Zusätze innerhalb der Übersetzung sind in eckige Klammern gesetzt [ ]. Für eine vollständige Wiedergabe dieses Kapitels des "Visuddhi-Magga" siehe die Übersetzung des Ehrw. Nyanatiloka-Mahathera, die im Verlag Beyerlein / Steinschulte erschienen ist.
4 Dies geht auch aus den zahlreichen Sutten-Texten hervor, in denen gesagt wird, dass man die 3. Wahrheit, d.i. Nibbâna, zu verwirklichen (sacchikâtabbam), die 4. Wahrheit, den Pfad, zu entfalten oder zu erzeugen hat (bhâvetabbam).
5 Komm: "Hiermit wird gezeigt, dass Nibbâna für Heilige durch ihre eigene Erfahrung erwiesen ist (paccakkha-siddhatam)."
6 Komm: "Für andere [als die Heiligen] ist es durch Schlussfolgerung - auf Grund der Meister-Worte - erwiesen (anumana-siddhatam)."
7 d.i.: "tiefgründig, schwer erkennbar, schwer begreifbar, friedvoll, erhaben, dem begrifflichen Denken unzugänglich, subtil, den Weisen verständlich usw."
8 d.i.: "Das Ungestaltete - Ende - das Triebfreie - Wahre - das jenseitige Ufer usw. will ich euch zeigen ...";
aus Samy. 43, 12 - 44, wo insgesamt 33 Benennungen für Nibbâna gegeben sind.
9 Dies bezieht sich auf die gleichfalls lange Reihe von Klassifizierungen, die Nibbâna im "Dhammasangani" des Abhidhamma erhält, z.B. als "karmisch neutral (avyâkata-dhamma)", "ohne Bedingung (apaccaya-dhamma)" usw.
10 Siehe H. v. Glasenapp: "Vedanta und Buddhismus" (Wiesbaden 1950), S. 14 f.
11 Dies sind die 20 Formen des Persönlichkeitsglaubens (sakkâya-ditthi), die sehr häufig im Kanon vorkommen.
12 d.i.: außerhalb der einzeln genommenen Daseinsgruppen
13 d.i.: außerhalb der Daseinsgruppen als Ganzes
14 Im Pâli-Text steht hier durchweg der Ablativ in der Bedeutung "von ... weg".
15 Diese letzte Formel ("attanâ'va attânam sañjânâmi") bezieht sich auf vedantische Gedankengänge; sie erscheint ganz ähnlich schon im Samhita, in den frühen, vorbuddhistischen Upanishaden und später sehr häufig in der Bhagavatgîta.
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